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ProDanube Austria vertritt aktiv das Gesamtinteresse der Schifffahrt in Österreich und setzt sich mit Nachdruck für schifffahrtsfreundliche Rahmenbedingungen ein.

Nachrichten für die Binnenschifffahrt

www.doris.bmvit.gv.at

Mitgliederversammlung 1.6.2017, Ennshafen

Bericht folgt!

 

Fotos: Ennshafen

Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse an der Donau - erste Erfolge


Foto: zVg; v.l.: Dr. Gert-Jan Muilerman, Mag. Gerhard Gussmagg,  DI Simon Hartl, Leitner Herfried, MSc., Mag. Harald Kronsteiner, Franz Frisch, Mag. Friedrich Lehr, MBA, Dipl. KW Ulf Meinel, Mag. Milica Gvozdic, Mag. Otto Schwetz, DI Horst Felbermayr, Michael Plöch, DI Dr. Gerald Riha, Eduard Hausen, Dr. Ralph Gallob, Mag. Robert Tögel, DI Hans-Peter Hasenbichler, Mag. Manfred Seitz

 

Am 1.12.2016 fand die Infoveranstaltung "Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse an der Donau - erste Erfolge" statt. Anbei erhalten Sie die Präsentationen.
Hier finden Sie die beiden Präsentationen:


FAIRway Danube – Konkrete Umsetzungsschritte für den Erhaltungsmasterplan

Flussbauliches Gesamtprojekt - Maßnahmenkatalog Donau östlich Wien

 

 

 

„Die Donau muss leistungsfähiger und kosteneffizienter werden!“

Theoretisch hat die Donau den Status „Priority 1A – EU-Strategy“. In der Praxis geht aber noch viel zu wenig weiter. Erst wenn die Anrainerstaaten an einem Strang ziehen und es zu einer gezielten Steuerung der EU-Fördergelder kommt, ist Besserung in Sicht, sagte PDA-Vorstand DI Christian Mokry in einem Vortrag.

Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe von PRO Danube AUSTRIA Aktuell.

 

 

„Binnenschifffahrt und Binnenhäfen sollten mit einer Stimme sprechen!“

Von der Schaffung eines Netzwerkes erhoffen sich Pro Danube Austria und der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt eine höhere Durchschlagskraft als Interessenvertretung für ihre Mitglieder. Auch die Industrie soll an Bord geholt werden, um die bekannten Probleme auf der Donau gemeinsam zu bewältigen.

Der PDA-Vorstand und seine Gäste bei der Mitgliederversammlung in Wien.

 

WIEN. Die Entwicklung und Umsetzung von Initiativen zur Steigerung der Attraktivität der Wasserstraße Donau bleibt eine herausfordernde Sache. Für den Verein Pro Danube Austria (PDA) besitzt die Bewusstseinsbildung sowohl der verladenden Wirtschaft als auch der breiten Öffentlichkeit für den umweltfreundlichen Verkehrsträger die höchste Priorität. Dafür betreiben Präsident Mag. Fritz Lehr und der soeben um das neue Mitglied mit Zuständigkeit für die „Weiße Schifffahrt“ Dr. Wolfgang Lüftner erweiterte Vorstand unermüdlich Lobbying. Dabei beschreiten die handelnden Personen mit Unterstützung von Pro Danube International seit geraumer Zeit den Weg der Kooperationen mit den „Schwesterverbänden“ in den anderen Donau-Anrainerstaaten beziehungsweise mit der Industrie. Zielsetzung dieser „Knochenarbeit“ ist die Stärkung der Verhandlungsposition insbesondere im behördlichen und politischen Umfeld:

So sehr alle Beteiligten von ihrem Engagement für PDA überzeugt sind, so kritisch reflektieren sie den Status quo auf der Wasserstraße Donau. Der stellt sich kurz gefasst so dar, dass die von der Güterschifffahrt von und nach Österreich beförderten Mengen stagnieren und in einigen Segmenten sogar leicht rückläufig sind. „Sogar Unternehmen, die sich am Wasser angesiedelt haben, verzichten teilweise auf den Schiffsumschlag, weil ihnen das zu unsicher ist“, berichtete DI Christian Mokry, Leitung Einkauf voestalpine Steel Division, auf der PDA-Mitgliederversammlung am 9. Juni in Wien. Ausschlaggebend dafür seien in erster Linie das Fehlen einer das ganze Jahr über garantierten Fahrwassertiefe und die Unzulänglichkeiten im Bereich der Infrastrukturen für den wasserseitigen Umschlag speziell auf den unteren Streckenabschnitten der Donau. Daher bräuchten die Verlader zum Schutz vor bösen Überraschungen immer einen Plan B, was manchen Betroffenen zu beschwerlich sei. Noch dazu wo die Verkäufer der Bahnen und der Straßentransporteure vor ihren Türen Schlange stehen. Umso vehementer müsse das Lobbying für die Verbesserung der Infrastruktur entlang der Donau vorangetrieben werden.

 

Mindestens ebenso relevant ist die Einführung von einheitlichen Regulatorien für die Güterschifffahrt auf der Donau. Es gibt nach wie vor unzählige bürokratische Hindernisse und administrative Barrieren. „In einigen Ländern an der unteren Donau ist die von den Behördenvertretern ausgeübte Willkür teilweise massiv. Das fängt bei der Erhebung von fragwürdigen Gebühren an und betrifft viele andere Aspekte in der Binnenschifffahrt“, berichtete Mag. Manfred Seitz von Pro Danube International auf der PDA-Mitgliederversammlung.

 

Nach seiner Einschätzung der Sachlage gibt es in der Binnenschifffahrt zu viele Behörden und herrscht ein akuter Bedarf im Hinblick auf die Einführung von verbesserten Abläufen und Rahmenbedingungen. Auf einer mitgebrachten Chart dokumentierte Manfred Seitz das Sammelsurium an Behörden mit Berührungspunkten zur Binnenschifffahrt. Darauf sind neben der Grenzpolizei die Steuer- und Zollverwaltungen, die Obersten Schifffahrsbehörden, die Hafenbehörden sowie die Kanal- und Wasserstraßenbehörden angeführt, wobei diese Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. In Bulgarien, Rumänien und Serbien treiben es die Behördenvertreter besonders bunt, beklagen die Repräsentanten der Schifffahrtsunternehmen. Umso vehementer arbeiten PDA und PDI an der Umsetzung der Vision mit dem Titel „Same River – Same Rules“, was im Endeffekt auch eine Entlastung der Behörden bewirken würde. Es wäre zu kurz gegriffen, die Problembereiche auf der Wasserstraße Donau einzig und allein den Ländern in Südosteuropa anzulasten. Auch auf anderen Streckenabschnitten gibt der Zustand der Infrastruktur Anlass zur Sorge. Der Geschäftsführer eines namhaften Binnenschifffahrtunternehmens sagte gegenüber dieser Zeitung, er bete laufend für das Funktionieren der Schleusen im RMD-Wechselverkehr. Es vergehe praktisch kein Tag ohne das Auftreten eines Problems an irgendeiner Schleuse. Diese Meinung bekräftigte der Präsident im Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) Martin Staats mit der Bemerkung, „dass wir derzeit hauptsächlich die dringend notwendigen Schleusenrevisionen im Auge haben und dann erst über die Verbesserung der Fahrwasserwege nachdenken“.

 

Die Unternehmen der deutschen Binnenschifffahrt transportieren auf Wasserstraßen, Flüssen und Kanälen mit 7.500 Kilometer Gesamtlänge zwischen 220 und 240 Mio. Tonnen Güter im Jahr. Ihre 7.500 Mitarbeitenden verteilen sich in etwa zur Hälfte auf die Fracht und auf die Personenschifffahrt. Zur Infrastruktur gehören rund 350 Schleusenanlagen, 300 Wehranlagen, vier Schiffshebewerke und 1.300 Brücken. Laut Schätzungen des BDB sind über 60 Prozent der Schleusen in einem bedenklichen technischen Zustand und besteht in den nächsten 20 Jahren ein Bedarf für rund 100 Ersatzbauwerke. Das ist ein astronomisch hoher Wert, wo doch in den letzten 20 Jahren gerade einmal 10 Neubauten umgesetzt wurden.

 

Alleine für die Erhaltung und Modernisierung der bestehenden Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland wird ein Jahresbudget in der Bandbreite zwischen 900 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro benötigt. Davon abgesehen sind Schritte zur Aufwertung der Donau zu einem sicheren Verkehrsträger notwendig, um ein erheblich größeres Frachtaufkommen für die Binnenschifffahrt zu akquirieren.

 

Nicht zuletzt aus diesem Grund sucht auch der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt den Schulterschluss mit den gleichgesinnten Verbänden im In- und Ausland beziehungsweise mit der Industrie. Daran knüpft BDB-Präsident Martin Staats die Hoffnung auf ein „stärkeres Sprachrohr“ zur Herbeiführung von optimierten Rahmenbedingungen für die Branche, „von dem dann alle Beteiligten etwas hätten“. Damit liegt er auf einer Linie mit PDAPräsident Fritz Lehr, der auf der Mitgliederversammlung in Wien auch seine Freude über den von massiven Investitionen begleiteten Boom in der „Weißen Schifffahrt“ zum Ausdruck brachte. Dieses Szenario wünscht er sich auch für die Güterschifffahrt auf der Donau!

 

 

BDB-Präsident Martin Staats steuerte einen Bericht aus Deutschland bei.

 

 

 

Pro-Danube-Spitzenvertreter Alexandru Capatu und Fritz Lehr kämpfen gemeinsam mit heimischen Industriekapitänen für bessere Wasserstraße Donau


Im Rahmen des internationalen Kongresses über die EU-Donauraumstrategie (26. bis 27. Juni 2014 im Wiener Rathaus) veröffentlichen Pro Danube International (PDI) und Pro Danube Austria (PDA) im Schulterschluss mit österreichischen Industriekapitänen einen eindeutigen Handlungsaufruf an die internationale Politik. Die Interessensvertretung Pro Danube kämpft seit jahren für eine Verbesserung der Schiffbarkeit der Donau und überreichte mit der heimischen Wirtschaft im Rücken am 27. Juni eine Petition an den EU-Kommissar für Regionalentwicklung Johannes Hahn und die Ten-T-Koordinatorin für den Rhein-Donau-Korridor Karla Peijs, um langjährige Forderungen der Donauförderer endlich umzusetzen.

 

PDI-Präsident Alexandru Capatu und PDA-Präsident Fritz Lehr über den Inhalt der "Danube Waterway Industry Declaration”: "Wir brauchen endlich ein effektives länderübergreifendes Wasser-Infrastrukturmangement. Die längst identifizierten Flaschenhälse auf der Donau sind dringendst zu beseitigen. Wir benötigen eine zeitgemäße Donauschiff-Flotte. Alle Donauhäfen müssen zu intermodalen Logistik- und Industriezentren ausgebaut werden. Administrative Barrieren beim Wassertransport sind zu beseitigen. Die EU-Finanzprogramme zur Stimulierung der Investitionen in diesem Sektor müssen optimiert werden. Das gesamte Potential der Donauregion für die (Re-) Industrialisierung Europas wurde bislang nicht erschlossen. Ein Grund dafür ist das unzureichende Verkehrsnetz auf der Wasserstraße Donau."

 

Wolfgang Eder, Generaldirektor des Stahlkonzerns voestalpine AG: „Die Binnenschifffahrt auf der Donau ist weit vom ‚State of the Art‘-Status entfernt." Der Stahlmanager sieht einen dringenden Handlungsbedarf bei der Beseitigung der Flachstellen auf der Donau. Man müsse den Wasserweg mittels nachhaltiger Beseitigung der störenden Flaschenhälse rasch zu einer leistungsfähigen Logistikachse mit 2,5 Meter durchgängiger Fahrwassertiefe machen.

 

Manfred Leitner, Vorstandsdirektor Refining & Marketing der OMV AG: „Wir befördern jährlich rund 1 Mio. Tonnen Mineralölprodukte mit dem Binnenschiff. Dabei halten sich die West- und Ostverkehre ungefähr die Waage. Allerdings sind die Verschiffungen von/nach Deutschland und BeNeLux um 25 bis 30 Prozent effizienter wie die Transporte entlang der Südosteuropa-Achse. Die Probleme fangen schon östlich von Wien an.“

 

RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf: „Die Binnenschifffahrt erfüllt derzeit nicht unsere Vorstellungen von einer zuverlässigen Transportlogistik. Da nehmen wir lieber die geringfügig höheren Kosten der anderen Verkehrsträger in Kauf und schaffen damit die Voraussetzungen für stabile Kundenbeziehungen. Nur wenn die Wasserstraße Donau nachhaltig und ausfallssicher ist, kann sie als echte Alternative genutzt werden.“

 

Rückfragehinweis:

PRO Danube AUSTRIA, Mag. Patricia Luger, Landsbergerstraße 1, 3100 St. Pölten, T 02742/851-18500 office@prodanubeaustria.at www.prodanubeaustria.at

 

PRO Danube AUSTRIA vertritt aktiv das Gesamtinteresse der Schifffahrt in Österreich und setzt sich mit Nachdruck für schifffahrtsfreundliche Rahmenbedingungen ein. PRO Danube AUSTRIA tritt als unabhängige und überparteiliche Plattform und als Partner der Wirtschaft, Verbände, Behörden sowie sonstigen Entscheidungsträgern und Interessengruppen auf. Das Ziel des Vereines besteht darin, den Vorteil der Binnenschifffahrt und der Binnenhäfen für die Güterbeförderung aber auch die Bedeutung der Personenschifffahrt - lokal als auch transnational - einem breiteren Publikum näher zu bringen. Sowohl in der Politik als auch im breiten Bewusstsein der Bevölkerung soll die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit einer logistischen Verknüpfung des Verkehrsträgers Wasserstraße und insbesondere des Donauregimes mit der Eisenbahn und der Straße erreicht werden, da dadurch ein größtmöglicher Nutzen für die gesamte Wirtschaft und die Lebensqualität der Bevölkerung erzielt werden kann. Basierend auf der gemeinsamen Zielsetzung "Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Schifffahrt" setzt der Verein Aktivitäten für die 'Stakeholder' Industrie und Handel bzw. Schifffahrt und Infrastruktur.

Quelle: Joachim Horvath

Manfred Leitner, Fritz Lehr, Irina Cruceru, Alexandru Capatu, Johannes Hahn, Karla Peijs, Wolfgang Eder, Marius Margarit, Antonio Stoean, Ursula Zechner, Manfred Seitz

 

Quelle: PDA

Fritz Lehr, Karla Peijs, Johannes Hahn, Alexandru Capatu

Bericht zur Veranstaltung aus PDA Aktuell 2/2014

 

 

 

Fotos der Veranstaltung



HINT (Harmonized Inland Navigation Transport through education and information technology)

Das Projekt HINT wird durch das Transnationale Kooperationsprogramm South East Europe von der Europäische Union ko-finanziert und umfasst 18 Projektpartner aus 8 Donauanrainerstaaten. Das HINT Projektteam verfolgt das Ziel den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Ausbildungsinstitutionen, Administration, Industrie und Unternehmen im Sektor Donauschifffahrt zu fördern, um eine bessere Qualifikation der MitarbeiterInnen in diesem Wirtschaftssektor zu erreichen und zu sichern.

 Im Rahmen des Vorgängerprojektes NELI wurde ein solches Netzwerk entwickelt, erste gemeinsame Aktivitäten (z.B. e-Learning Lösungen, Konzeption von Informations- und Schulungszentren) umgesetzt und ein transnationaler Aktionsplan ausgearbeitet. HINT, als Nachfolgeprojekt von NELI, greift die wichtigsten Kooperationsmaßnahmen daraus auf und setzt sie um.

 

1. Netzwerk, Harmonisierung & IT-Einsatz in Aus- & Weiterbildung

 Geplant sind gemeinsame transnationale Aktivitäten wie die Harmonisierung der nautischen Aus- und Weiterbildung, die Integration von Binnenschifffahrtswissen in die Transport- und Logistikausbildung sowie die Verbreitung und Weiterentwicklung von INeS Danube e-Learning-Plattformen für die Donauschifffahrt. Ziel ist ferner die Stärkung des existierenden "Donau-Wissen-Netzwerkes" zwischen Bildungsinstitutionen, Behörden und Binnenschifffahrtsunternehmen.

 

 

2. Konzepte & transnationale Umsetzungsstrategien

Eine fundierte und moderne Ausbildung von nautischem und logistischem Personal ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Mobilität im Donauraum. Die zweite Kernaktivität befasst sich daher mit Anforderungskonzepten und transnationalen Nutzungskonzepten für State-of-the-Art Schulungsausrüstungen (z.B.: "Donauschulschiff", Simulatoren im Bereich Navigation und Hafenlogistik), um das bestehende Gefälle zu westeuropäischen Aus- und Weiterbildungsinstitutionen, insbesondere hinsichtlich Informationstechnologien, mittelfristig auszugleichen. 

 

3. Berufe & Bewusstseinsbildung

 HINT möchte Wissen zum Thema Schifffahrt wie auch den damit verbundenen Berufsfeldern und Arbeitsmöglichkeiten verbreiten. Dies soll durch die vier existierenden Informations- und Schulungszentren - eines davon in Ennshafen - geschehen. Berufsinformations-Aktivitäten werden für unterschiedliche Zielgruppen transnational vorbereitet und mit Einsatz neuer Medien als Pilotaktionen umgesetzt.

 

Geplante Aktivitäten in Österreich in Bezug auf Umsetzungsstrategien „Donauschulschiff" und Simulatoren im Bereich Navigation und Hafenlogistik in 2013 und 2014:

 

 Aufgrund von nicht ausreichender praktischer Ausbildung von nautischem Binnenschifffahrtspersonal in den Donauanrainerstaaten soll im Projekt HINT ein Betriebskonzept namens „Donauschulschiff“ mit allen involvierten Projektpartner entlang der Donau erarbeitet werden. Die Anschaffung wie auch der Betrieb eines solchen Donauschulschiffes sind für einen einzelnen Anrainerstaat nicht wirtschaftlich und somit auch nicht durchführbar. Deshalb wurde sich zum Ziel gesetzt, ein transnational-gemeinsam genutztes Donauschulschiff-Konzept zu erarbeiten. Heutige Vorreiter zum Thema Schulschiff sind westeuropäische Staaten, wie etwa Belgien, Deutschland oder die Niederlande.

Im Herbst 2013 sollen mithilfe von Fragebögen die Art der Ausbildung sowie die inhaltlichen Komponenten dieses geplanten Donauschulschiffes vom Bildungs- und Schifffahrtssektor pro Land erhoben werden. Daraus soll ein donauweites Anforderungsprofil erstellen werden, welches für das Donauschulschiffkonzept eine wesentliche Bedeutung haben wird. Inhaltlich wird sich das Konzept mit dem Schiffstyp, den Ausbildungsinhalten, den notwendigen Fahrstrecken  sowie mit den Kosten und deren Finanzierung beschäftigen. Im Frühjahr 2014 werden Bewertungsgespräche mit der Wirtschaft durchgeführt, um das Konzept zu präsentieren und validieren zu lassen. Ähnliche Arbeiten werden auch für die beiden Simulatoren-Konzepte (Navigation und Hafenlogistik) durchgeführt werden.

Redaktion: via donau

 

Download (HINT Folder – Deutsch)

Download (HINT Folder – Englisch)

HINT: www.hintproject.net

EDINNA: http://www.edinna.eu/

NEGRELLI: http://donauontour.planetweb.at/index.php?id=43&type=4&MP=43-20

INeS Danube: http://www.ines-danube.info/?lang=de

NELI: www.neliproject.eu




Rückgang des Güterverkehrs auf der Donau um 10% im Jahr 2011

Das gesamte Transportaufkommen ist um 10% zurückgegangen; unter den Verkehrsbereichen ist einzig der Inlandverkehr gewachsen. Die Anzahl der beladenen Fahrten hat sich jedoch kaum geändert, was auf geringere Beladungen aufgrund von Niederwasserperioden schließen lässt. Die Häfen verzeichneten ebenfalls einen Rückgang des wasserseitigen Umschlages, einzige Ausnahme ist der Hafen Krems. PDF download